Ausgabe Nr. 1 / 2019


Umgang mit Schwemmholz in Fliessgewässern

Schwemmholz stellt neben zahlreichen positiven, ökologischen Wirkungen auch ein Risiko für Bevölkerung und Infrastruktur dar, indem bei Unwetter immer wieder Schaden durch Verklausungen an Engstellen und Ausuferungen entstehen. Um die Probleme durch Schwemmholz adäquat zu berücksichtigen, initiierte das Bundesamt für Umwelt BAFU ein Forschungsprogramm. Das Ziel war dabei die Erarbeitung von wissenschaftlichen Grundlagen für die Bewältigung aktueller Herausforderungen beim Schwemmholz-Management an Fliessgewässern und deren Aufbereitung im Hinblick auf die Umsetzung in die Praxis. Am

Forschungsprogramm (WoodFlow), welches von 2015 bis 2019 erarbeitet wurde, sind die nachfolgenden vier Institutionen beteiligt: Hochschule fur Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie VAW, Universität Genf, Eidgenössische Anstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. In der vorliegenden Heftausgabe werden einige ausgewählte Ergebnisse von Arbeiten im Zusammenhang mit WoodFlow präsentiert. Das BAFU bedankt sich bei den vier Institutionen für die gute Zusammenarbeit.

 

Carlo Scapozza, Sektionschef Hochwasserschutz und Stéphane Losey, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Sektion Rutschung, Lawinen und Schutzwald, Bundesamt für Umwelt (BAFU)